Die Mitarbeiterbefragung zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
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Juilius-Springer-Preis für Arbeitsmedizin 2018

Wir freuen uns über die Verleihung des Julius-Springer-Preises des Zentralblatts für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie an Dr. Matthias Nübling für die Arbeit:

M. Nübling, M. Vomstein, A. Haug, H.-J. Lincke (2017) Sind Referenzdaten der COPSOQ-Datenbank für eine JEM zu psychosozialen Arbeitsfaktoren geeignet? Zbl Arbeitsmed 67: 151-154. Der Text ist hier in voller Länge frei zugänglich.

Die Verleihung des Preises erfolgte im Rahmen der 58. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. im März 2018 in München.

Julius Springer Preis 2018 Foto klein

Herr PD Dr. M. Jäger1, Frau H. Weber2, Herr Prof. Dr. Dr. h.c. mult. D.A. Groneberg3, Herr Dr. H.-J. Lincke4, Herr Dr. M. Nübling (Preisträger)4, Frau M. Kretz2

Die prämierte Arbeit geht der Frage nach, inwiefern psychische Arbeitsbelastungen mit Tätigkeitsinhalten (Berufen) zusammenhängen. Während einige Aspekte erkennbar korrelieren (Umgang mit Menschen mit erhöhten emotionalen Anforderungen, Schichtbetrieb mit geringem Spielraum bei Urlaub und Pausen), gilt das für zahlreiche andere nicht. Es ist anzunehmen, dass wichtige Faktoren wie Führungsqualität und Gemeinschaftsgefühl weniger vom Beruf als von den konkreten Ausformung sozialer Beziehungen im Betrieb geprägt sind. Daraus folgt u.a. für die psychische Gefährdungsbeurteilung: Wenn Belastungen entlang von Tätigkeiten nur begrenzt voherzusagen sind, ist jede betriebliche Einheit für sich zu betrachten.

1 IfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung, TU Dortmund

2 Springer Medizin Verlag GmbH

3 Institut f. Arbeitsmedizin, Sozialmedizin u. Umweltmedizin, Goethe-Universität Frankfurt a.M.

4 Freiburger Forschungsstelle für Arbeitswissenschaften – FFAW GmbH

 

Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Springer Medizin Verlag GmbH