Die Mitarbeiterbefragung zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
COPSOQ deutsche Standardversion

Bericht, und dann?

Wenn nicht anders vereinbart, erhalten Sie maximal vier Wochen nach der Befragung die vollständige COPSOQ-Auswertung mit internem und externem Ergebnisvergleich. Alle Auswertungen sind aus Gründen der Anonymität nur auf Gruppen mit mind. 5 Befragten (auf Wunsch mehr) bezogen. Der Bericht für Ihren Betrieb besteht aus fünf Teilen:

  1. Textteil mit der Dokumentation des Vorgehens und Interpretation der wichtigsten Ergebnisse
  2. Eingesetzter Fragebogen (COPSOQ und mögliche Ergänzungen)
  3. Tabellenband mit statistischen Kennwerten für alle Skalen und Items (Fragen) für die Gesamtheit der Befragten
  4. Grafiken zu den Gesamtergebnissen mit externem Vergleich (identische Berufsgruppen aus unserer COPSOQ-Datenbank)
  5. Interner Vergleich zur grafischen Gegenüberstellung der vorab definierten Gruppen/Organisationseinheiten (ab mind. 5 Befragten).

Diskussion und Maßnahmenentwicklung

Wichtig ist zunächst die innerbetriebliche Diskussion der Ergebnisse (z.B. in einer Arbeitsgruppe) zur Bestimmung von Handlungsfeldern und -bedarfen. Unter Berücksichtigung von Zielsetzungen und Möglichkeiten (Ressourcen) können oft mit „Bordmitteln“ (z.B. in Teamgesprächen) wirksame Verbesserungen erreicht werden. In vielen Betrieben sind außerdem Fachleute (z.B. Betriebsarzt/-ärztin, Fachkraft für Arbeitssicherheit, BGM-Verantwortliche/r) bereits vor Ort tätig. Und schließlich: Wir vermitteln auf Anfrage gerne externe Unterstützung z.B. durch Arbeits- und Organisationspsychologen, Gesundheitstrainer/innen und Coaches, die mit dem COPSOQ und unserem Vorgehen vertraut sind.

Vervollständigung der Gefährungsbeurteilung

Im Zuge einer Wiederholungsbefragung nach 1-2 Jahren (Evaluation) können Zu- oder Abnahme von Belastungen im Zeitverlauf geprüft und Erfolge von Verbesserungsmaßnahmen dokumentiert werden. Die Durchführung von Messungen in regelmäßigen Abständen passt zu dynamischen Konzepten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und der "lernenden Organisation". Sie erfüllt außerdem den Sinn der Betrieblichen Gefährdungsbeurteilung (GBU) als Verbesserungsprozess.