Die Mitarbeiterbefragung zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
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Externer und interner Vergleich

Die Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen ergibt sich nicht aus bloßen Messwerten, sondern aus der Frage, ob diese Werte berufstypisch bzw. branchenüblich sind und mögliche Maßnahmen wirksam, machbar und für die Beteiligten akzeptabel sind. Jeder Betrieb kann durch den Vergleich seiner Ergebnisse mit den Referenzwerten aus unserer Datenbank ablesen, ob seine Ergebnisse auffallend hoch oder niedrig sind und daraus Handlungsbedarf ableiten.
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Diagramm5

Die Beispieldiagramm zu den Quantitativen Anforderungen in einem fiktiven Betrieb zeigt, dass a) diese Art der Anforderung sowohl im Vergleich mit Beschäftigten derselben Berufsgruppe als auch mit den Beschäftigten in Deutschland insgesamt niedrig ausfallen (grüner Pfeil). Dagegen sind b) die Emotionalen Anforderungen berufstypisch erhöht sind, gemessen am Querschnitt aller Beschäftigten. Das Verbergen von Emotionen c) weicht nicht auffallend von den anderen Vergleichsgruppen ab. Und d) scheint die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (Work-Privacy) weniger gut zu gelingen als anderswo (roter Pfeil). Handlungsbedarf besteht also primär bei der Vereinbarkeitsfrage, dann bei den Emotionalen Anforderungen.

Interner Vergleich: Unterschiede zwischen Gruppen

Wenn für die Befragung verschiedene Gruppen von Beschäftigten (Abteilungen, Referate, Tätigkeitsgruppen usw.) definiert wurden, kann der interne Vergleich Abweichungen vom Gesamtergebnis aufdecken. Interner Vergleich4

Das Beispieldiagramm für einen fiktiven Betrieb offenbart erhebliche Unterschiede zwischen den Bereichen hinsichtlich des Entscheidungsspielraums bei Pausen und Urlaub. Vor allem Beschäftigte der Bereiche 1, 2 und 3 verfügen über erkennbar größere Spielräume als z.B. ihre Kollegen in den Bereichen 4 und 5 (rote Pfeile). Deshalb sollten primär in den Bereichen 4 und 5 die Gründe für den geringen Spielräume erfragt und ggf. Anstrengungen zur Verbesserung unternommen werden.